1. Lösung 1: Der Kabelkanal auf der Wand – Eine sichtbare, aber schnelle Erstmaßnahme für das TV Kabel

Der klassische Kabelkanal TV aus Kunststoff ist der reflexartige Griff ins Baumarkt-Regal. Ein 30x30 Millimeter starkes Profil fasst in der Regel ein Kaltgerätekabel, ein HDMI- und ein optisches Audiokabel. Diese Methode kaschiert das Chaos, fügt der Wandarchitektur aber einen sichtbaren Fremdkörper hinzu.
Wir raten dringend von den werkseitig angebrachten Klebestreifen ab. Auf Raufaser- oder Vliestapeten löst sich der Kanal durch das Eigengewicht der Kupferleitungen meist nach wenigen Wochen. Bohren und Dübeln im Abstand von 40 Zentimetern garantiert einen dauerhaften Halt, beschädigt aber die Wandsubstanz.
Optisch bleibt diese Variante ein Kompromiss. Selbst wenn der Kanal im exakten Farbton der Wand gestrichen wird, wirft das aufgesetzte Profil unweigerlich Schatten. Für Mietwohnungen oder häufig wechselnde Setups erfüllt er seinen Zweck, in einem durchdachten Wohnkonzept wirkt er deplatziert.





































