1. Die großen Drei: Was unterscheidet Lowboard, Sideboard und Highboard?

Die Klassifizierung von Kastenmöbeln folgt einer simplen, aber entscheidenden Metrik: der Korpushöhe. Ein Lowboard schließt in der Regel bei einer maximalen Höhe von etwa 50 Zentimetern ab. Diese tiefe horizontale Linie zieht den Blick nach unten und streckt die Wand optisch in die Breite.
Das klassische Sideboard bewegt sich in einem goldenen Mittelmaß zwischen 70 und 90 Zentimetern Höhe. Es schließt damit ungefähr auf der Höhe eines Standard-Esstisches ab und bietet eine ergonomische Ablagefläche im Stehen. Diese Proportion macht es zum universellen Stauraumwunder in fast jedem Raum.
Ein Highboard beginnt meist bei 100 Zentimetern und reicht bis etwa 130 Zentimeter. Es nutzt die vertikale Raumfläche intensiver, ohne dabei so massiv zu wirken wie ein raumhoher Schrank. Die Deckplatte bleibt hier oft noch nutzbar für dezente Deko-Arrangements oder Kunstobjekte.
Livarea Experten-Tipp:Messen Sie vor dem Kauf nicht nur die Stellfläche auf dem Boden aus, sondern markieren Sie die geplante Höhe des Möbels mit etwas Malerkrepp an der Wand. So beurteilen Sie sofort, wie stark das Volumen den Raum optisch einnimmt.
Möbel-Tipp für fließende Übergänge: Das architektonisch geriffelte Novamobili Sideboard / Highboard Bay bricht mit seiner organischen, abgerundeten Form harte Raumkanten auf und verbindet großzügigen Stauraum mit weicher Eleganz.






































